"Unschuldig in Haft"
Doku zeigt Fälle aus Österreich
(28.02.2025) Kannst du dir vorstellen, unschuldig im Gefängnis zu sitzen? Für Florian S. aus Kärnten wurde dieser Albtraum Realität. Der Fall des 32-jährigen Tischlers, der wegen Mordverdachts an seiner Tochter Antonia in Untersuchungshaft gesessen hat, sorgt jetzt in der Doku "Unschuldig in Haft" auf ATV für Aufsehen.
Florian S. wurde beschuldigt, seine Tochter zu Tode geschüttelt zu haben. Die kleine Antonia, ein Frühchen, zeigte besorgniserregende Symptome, nachdem ihre Mutter das Haus verlassen hatte. Ein Gutachten belastete Florian schwer und führte zu seiner Verhaftung. Doch der renommierte Kinderarzt Nikolaus Neu kam zu einem anderen Schluss: Die Verletzungen könnten durch plötzlichen Kindstod verursacht worden sein. Florian S. verbrachte 172 Tage in Haft, bevor er freigesprochen wurde.
Ab Samstag (01.03.) stellt die Serie spektakuläre Fälle von Menschen vor, die fälschlicherweise in Haft kamen. Jährlich erleben etwa 150 Menschen in Österreich diesen Albtraum. Die Doku zeigt, wie schwer es ist, seine Unschuld zu beweisen, wie solche Prozesse ablaufen und welche psychischen und physischen Auswirkungen dies auf Betroffene hat.
(JuF)