Trump über 3. Amtszeit
Debatte weiter angefacht
(01.04.2025) US-Präsident Donald Trump hat sich erneut einer dritten Amtszeit geäußert, die die Verfassung allerdings verbietet. "Die Menschen bitten mich zu kandidieren", antwortet Trump am Montag im Weißen Haus, als er von Journalisten nach früheren Äußerungen zu dem Thema gefragt wurde. "Ich weiß es nicht. Ich habe mich nie damit auseinandergesetzt", sagt Trump weiter und fügt hinzu: "Man sagt, es gäbe eine Möglichkeit, aber ich weiß es nicht." Er habe sich "nicht damit befasst".
Trump wurde am Montag auch auf die Idee angesprochen, gegen Ex-Präsident Barack Obama anzutreten, der ebenfalls zweimal als Präsident amtierte. "Das wäre eine gute Idee, das würde mir gefallen", sagt Trump dazu.
Weitere Schein-Debatte angefacht
Trump hat zuvor in einem Interview gesagt, dass er sich durchaus eine dritte Amtszeit vorstellen könne - obwohl die US-Verfassung nur zwei Amtszeiten erlaubt. In dem am Sonntag geführten Telefoninterview mit dem Nachrichtensender NBC sagt Trump auf eine entsprechende Frage: "Ich scherze nicht."
Später äußert sich Trump erneut dazu. "Wir haben noch fast vier Jahre vor uns, und das ist eine lange Zeit", sagt er vor Journalisten. Dennoch sagen "so viele Leute", dass er erneut kandidieren müsse.
US-Verfassung verbietet 3. Amtszeit
In der US-Verfassung ist seit der Verabschiedung des 22. Verfassungszusatzes im Jahr 1951 vorgesehen, dass "niemand mehr als zwei Mal" zum Präsidenten der USA gewählt werden darf. Der republikanische Kongressabgeordnete Andy Ogles hat im Jänner eine Initiative zur Erhöhung der Amtszeitbegrenzung auf drei Perioden eingebracht, ihr werden jedoch keine realistischen Chancen eingeräumt.
(APA/EC)